ÖVG – Jour Fixe


Einladung zum

ÖVG Vortrag von Nancy Amendt-Lyon

„Die Grenzen der Gestalttherapie und des Vorstellungsvermögens.
Hermann Schmitz‘ ‚Neue-Phänomenologie‘ und ‚Adolf Hitler in der Geschichte‘“

Donnerstag, 8. November 2018, 19.30 im
Verein PASS, Alserstraße 24, 1090 Wien, läuten bei „Gruppenraum“!

Nancy Amendt-Lyon setzt sich mit den Versuchen auseinander, die „Neue Phänomenologie“ als unverzichtbaren Bestandteil oder zumindest als Verbesserung der Gestalttherapietheorie zu übernehmen. Hermann Schmitz‘ Begrifflichkeiten werden mit Kernkonzepten der Gestalttherapietheorie verglichen und für inkompatibel gefunden. Das Gedankengut in Schmitz‘ Buch über Adolf Hitler, das ein erschreckendes Resümee ergibt, widerspiegelt seine Ideen über die "Neue Phänomenologie". Amendt-Lyon bietet einen Überblick über die Kritik an Schmitz, sowohl von Gestalttherapeuten wie auch von Philosophen, und plädiert für eine Weiterentwicklung der Gestalttherapietheorie mit methodeneigenen Begrifflichkeiten.

Nach einem Überblick zum Thema haben wir als Gestalt Community die Gelegenheit, anhand der empfohlenen Texte gemeinsam zu diskutieren. Alle drei Texte sind in der Zeitschrift Gestalttherapie: Forum für Gestaltperspektiven erschienen. Es wird empfohlen, diese Texte vorher zu lesen.

Empfohlene Texte:
Amendt-Lyon, N. (2017) Die Grenzen der Gestalttherapie und des Vorstellungsvermögens. Hermann Schmitz' "Neue Phänomenologie" und "Adolf Hitler in der Geschichte". In: Gestalttherapie. Zeitschrift für Gestaltperspektiven 31(2): 98-110.
Gutjahr, L., (2016) Ohne Hausmacht - Fragen an die Neue Phänomenologie. In: Gestalttherapie. Forum für Gestaltperspektiven 30(2):101-122.
Matthies, F. (2013) Leibliche Kommunikation - Grundlage des wechselseitigen Verstehens. In: Gestalttherapie. Forum für Gestaltperspektiven 27(2): 77-95.



Einladung zum

GESTALT - FORUM

Die ÖVG – Österreichische Vereinigung für Gestalttherapie - die anerkannte Nationale Organisation in der Europäischen Vereinigung für Gestalttherapie – möchte die Möglichkeit zu einer breiten Diskussion unter GestalttherapeutInnen über Institutsgrenzen hinweg schaffen. Wir stellen uns ein öffentliches Forum vor, das die Möglichkeit bietet AbsolventInnen und KandidatInnen verschiedener Institute vertieft kennen zu lernen.
Inhaltlich geht es uns um einen fortlaufenden Diskussionsprozess von Themen, die zum aktuellen Zeitpunkt als relevant empfunden werden. Und zwar sowohl für die Praxis im engeren Sinne als auch für die Passung von Praxis, Leben und politischen Verhältnissen.

Nächstes Treffen:

Mittwoch, 21. November 2018, 20:15

Ort: Bibliotheksraum Esterhazygasse 27/7
(Dieser befindet sich ganz hinten im Hof des Hauses rechts.)

Thema: Wir lesen und diskutieren:

Gestalttherapie bei phobisch-zwanghaften Beziehungsstilen von Giovanni Salonia

Hysterie: Formale Defi nition und neuer Ansatz zu einem phänomenologischen Verständnis.
Eine psychopathologische Neubewertung von Sergio La Rosa

25. und 32. Kapitel aus dem Buch: Gestalttherapie in der klinischen Praxis von Gianni Francesetti, Michela Gecele und Jan Roubal.

Organisation und Kontakt:

Egon Urban,
egon.urban@oevg-gestalt.at

Wir bitten, wenn möglich, um Anmeldung.